Viel Feind, viel Ehr
Interview mit Sir Jacob William Rees-Mogg von Jan Bentz
Sir Jacob William Rees-Mogg ist ein britischer Politiker alter Schule. Für seine konservativen Freunde ist Rees-Mogg ein Gentleman wie aus dem Bilderbuch, für seine liberalen und linken Feinde ein erzkatholischer Reaktionär. Im exklusiven Cato-Interview spricht Rees-Mogg über Krieg und Frieden, die Monarchie, den Brexit und Englands christliches Fundament.
Warum dieser Krieg?
von Chaim Noll
Am 7. Oktober 2023 haben die meisten Israelis endgültig begriffen, daß Wegschauen und falsche Toleranz im Umgang mit dem militanten Islam nichts nützen. Durch die amerikanisch-israelische Miliäraktion werden die Machthaber in Teheran, ihre Ressourcen, ihr Militär, ihre Aufrüstung erheblich geschwächt. Damit sind die Chancen für ein Ende der Plage so gut wie nie.
Morgen ein Priester weniger
von Marco Gallina
Kaum ist in Italien der Zweite Weltkrieg beendet, regiert dort der rote Terror. Angeblich richtet sich die Lynchjustiz der Partisanen nur gegen ehemalige Faschisten. In Wirklichkeit sind aber die Morde, die in den Jahren 1945 bis 1949 verübt werden und in Italien viel zu lange beschwiegen wurden, eine Mahnung an alle, die den Kommunisten die Stirn bieten.
Castros Lügenpalast
von Alex Baur
Che Guevara, dessen Konterfei bis heute die Aura eines Robin Hood verströmt, steht für die Kluft zwischen einem Mythos und der bitteren Realität, welche die kubanische Revolution auszeichnet. Er war ein gnadenloser Killer, der 1962 im Konflikt um die Stationierung sowjetischer Atomraketen auf Kuba ultimativ forderte, New York in eine nukleare Wüste zu verwandeln.
Das kaukasische Jerusalem
von Thomas Fasbender
Wieso blüht oder blühte in den Tälern des Nordkaukasus eine jüdische Kultur, die sich von allen anderen unterschied? Ihre Herkunft liegt im Dunkel der Geschichte. Die kaukasischen Bergjuden sind weder Aschkenasim aus Mittel- oder Osteuropa noch Sepharden von der Iberischen Halbinsel. Sie bilden eine eigenständige jüdische Ethnie mit Wurzeln im alten Persien.
Erben des Khan
von Konstantin Fechter
Eine Geschichte über die Mongolei sollte mit der endlosen Weite beginnen. Mit Federgras, das ein silbernes Meer bis zum Horizont bildet und nur von bernsteinfarbenen Flüssen unterbrochen wird. Diese Reise aber beginnt im Stau auf den Straßen Ulan Bators. Die Stadt übt seit Jahrzehnten eine magnetische Wirkung auf die nomadische Bevölkerung des Landes aus.
Gott ist nicht tot
von Norbert Bolz
Die säkulare europäische Aufklärung des 17. und 18. Jahrhunderts ist an drei Problemen gescheitert, die man als die großen anthropologischen Konstanten bezeichnen könnte: Sexualiät, Aggressivität und Religiosität. Sexualität sorgt für die Reproduktion, Aggressivität ermöglicht die Selbstbehauptung und Religiosität leistet die Sinnstiftung des Lebens.
Eine historische Rede
von Armin Schwibach
Es gibt Momente in der Geschichte, in denen ein politisches Wort zu einer Selbstvergewisserung der Zivilisation wird. Die Rede des amerikanischen Außenministers Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 gehört zu dieser seltenen Art von Sprache. Denn sie begründet, warum politische Existenz ohne geistige Substanz nicht dauerhaft tragfähig ist.
CATO Artikel

Editorial Heft 3 | 2026
von Ingo Langner
Leicht hatte es Gottes auserwähltes Volk noch nie. Wer die Bibel aufschlägt und ins Alte Testament schaut, wird darüber auf eine Weise aufgeklärt, die für allzu zarte Gemüter kaum geeignet ist und an woken theologischen Fakultäten vermutlich bereits mit Trigger-Warnungen versehen wurde. Das Buch Exodus beschreibt die Volkwerdung der Juden und deren Versklavung in der Fronknechtschaft in Ägypten …

UNABHÄNGIG, KRITISCH, GUTGELAUNT
Interview mit Roger Köppel von Ingo Langner
Für viele seiner Leser ist Roger Köppels frühmorgendliche Videobotschaft WeltwocheDaily fast so wichtig wie das tägliche Brot. Der Verleger und Journalist Köppel schwimmt meist gegen den Strom und sagt nein, wo andere Medienmacher ja sagen, und vice versa. Man muß sich Roger Köppel als einen glücklichen Menschen vorstellen.

»ICH BIN NICHTS BESONDERES«
Interview mit Harald Martenstein von Ingo Langner
»Wenn man Erfolg hat damit, den Leuten ihre demokratischen Rechte streitig zu machen, dann kriegt man als Linksautoritärer immer mehr Appetit und sagt: Wenn wir die AfD aus dem politischen Geschäft ausschließen können, warum dann eigentlich nicht auch die Union? Und wenn wir die Union rausschmeißen können, warum denn eigentlich nicht auch die SPD?«
INGO LANGNERChefredakteur
Ingo Langner, geboren 1951 in Rendsburg, hat in den vergangenen vierzig Jahren als Theaterregisseur, Filmemacher, Fernsehproduzent, Moderator, Autor, Publizist und Kurator gearbeitet. In seinem Portfolio stehen 17 Theaterinszenierungen, 22 Fernsehdokumentationen, zwei von Deutsche Welle TV weltweit ausgestrahlte Literatursendereihen, sechs Sachbücher, zwei Kriminalromane und eine Tragikomödie sowie mehr als einhundert Fernsehinterviews mit Schriftstellern, Regisseuren, Schauspielern, Malern, Theologen, Bischöfen, Kardinälen und Politikern.