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HEFTVORSCHAU

CATO No. 4 | 2026

2026-4_Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Cato Nr. 4 | 2026
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Foto: European Parliament

»Europa steht vor seiner Schicksalsstunde«

Interview mit Marion Maréchal von David Engels

Die französische Politikerin ist die Enkelin von Jean-Marie Le Pen und die Nichte von Marine Le Pen. Anders als Marine Le Pen legt sie allergrößten Wert auf das katholische Erbe ihres Landes. Als Staatspräsidentin würde sie die christlichen Wurzeln Frankreichs in der Verfassung verankern und sich dafür einsetzen, daß dies auch in den europäischen Verträgen geschieht.

Foto: picture alliance/Panama Pictures

Unbequem und furchtlos

Interview mit Michael Wolffsohn von Ingo Langner

Der Historiker wurde am 17. Mai 1947 in Tel Aviv geboren. Wolffsohns 1939 nach Israel geflohene Eltern kehrten mit ihrem Sohn 1954 in ihre deutsche Heimatstadt Berlin zurück. Wolffsohn sagt über sich selbst, er sei ein kosmopolitischer deutsch-jüdischer Patriot. Seine zahlreichen gesellschaftspolitischen Stellungnahmen zu Krieg und Frieden sind legendär.

Foto: mauritius images/Alamy Stock Photos/ZUMA Press, Inc.

Was tun und womit beginnen?

von Alexander Rahr

Im fünften Jahr des Ukrainekrieges ist die Gefahr eines europäischen Flächenbrandes spürbar gewachsen. Die diplomatischen Kanäle versiegen einer nach dem anderen. Der Krieg ist längst zum Prüfstein der europäischen Ordnung geworden, egal wie er ausgeht. Europas Gesicht wird danach ein anderes sein. Dies ist der wahre Kern der Zeitenwende.

Foto: mauritius images/Alamy Stock Photos/Artelan

Der linke Nihilismus

von Norbert Bolz

Die Welt der Linksintellektuellen ist nicht mehr die Welt der Aufklärung, sondern der Mystifikation. Hier dominieren die geistigen Taschenspieler, Hochstapler und Scharlatane. Die Linke hat sich so tief ins Imaginäre hineinmanövriert, daß man sie aus Fiktionen besser verstehen kann als aus den grauen Dokumenten, die sie hinterlassen hat.

Foto: Adobe Stock/Jan Will

Die Linke und die Fremden

von Karlheinz Weißmann

Der Weiße, vor allem der weiße Mann, wurde als von Geburt an Schuldiger entlarvt, der die schwersten Verbrechen der Geschichte verantwortete, für die er in der Gegenwart zu büßen habe. Das wird auf der Linken mit einer Entschlossenheit bejaht, die selbst dann nicht wankt, wenn man selbst objektiv zum Kollektiv der Verfluchten zählt.

Foto: mauritius images/Alamy Stock Photos/ZUMA Press

Bitcoin kann nicht sterben

von Maik Kuhlmann

Bitcoin ist kein alterndes, sterbliches Objekt. Bitcoin ähnelt eher dem Süßwasserpolypen, der jahrhundertelang nicht altert, weil beschädigte Zellen immer wieder durch frische Stammzellen ersetzt werden. Bitcoin ist eigentlich gar kein Objekt, sondern eine Idee und ein Prozeß, der seine eigenen Reproduktionsmechanismen kontinuierlich optimieren kann.

Foto: picture-alliance/ZB

Mischas Mann im Vatikan

von Michael F. Feldkamp

Der Chef der DDR-Auslandsspionage Markus »Mischa« Wolf hat in der Umgebung des päpstlichen Kardinalstaatssekretärs Agostino Casaroli einen Agenten platzieren können. Denn Papst Johannes Paul II. sei, laut Wolf, eine »ernsthafte Bedrohung der kommunistischen Sache und der Stabilität in Polen« gewesen. Sein Maulwurf war ein Benediktiner.

Foto: picture alliance/Anadolu

Spiel mir das Lied vom Tod

von Konstantin Fechter

Wer Mexiko begreifen will, kann das am besten über Musik. Die diversen Subgenres der Música Mexicana weisen den Weg zum Verständnis der 130 Millionen Einwohner. Beliebt sind die Narcocorridos, die Drogen-Balladen, welche das Schicksal berühmter Kartellbosse, den Überlebenskampf einfacher Schmuggler und legendäre Schießereien schildern.

CATO Artikel

Editorial Heft 3 | 2026

von Ingo Langner

Leicht hatte es Gottes auserwähltes Volk noch nie. Wer die Bibel aufschlägt und ins Alte Testament schaut, wird darüber auf eine Weise aufgeklärt, die für allzu zarte Gemüter kaum geeignet ist und an woken theologischen Fakultäten vermutlich bereits mit Trigger-Warnungen versehen wurde. Das Buch Exodus beschreibt die Volkwerdung der Juden und deren Versklavung in der Fronknechtschaft in Ägypten …

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UNABHÄNGIG, KRITISCH, GUTGELAUNT

Interview mit Roger Köppel von Ingo Langner

Für viele seiner Leser ist Roger Köppels frühmorgendliche Videobotschaft WeltwocheDaily fast so wichtig wie das tägliche Brot. Der Verleger und Journalist Köppel schwimmt meist gegen den Strom und sagt nein, wo andere Medienmacher ja sagen, und vice versa. Man muß sich Roger Köppel als einen glücklichen Menschen vorstellen.

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HÖCHSTE ZEIT FÜR REALISMUS

von Friedrich Dieckmann

Ob ein blockfreies Europa am Ende eines Weges steht, hängt von vielen Faktoren ab. Worauf es ankommt, ist, daß die Europäische Union lernt, ihre Interessen zu begreifen. Sie liegen in der selbstbewußten Kooperation mit allen Seiten. Diese setzt voraus, daß man vom hohen Roß heruntersteigt und sich auf seine wahren Stärken besinnt.

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INGO LANGNER

Chefredakteur

Ingo Langner, geboren 1951 in Rendsburg, hat in den vergangenen vierzig Jahren als Theaterregisseur, Filmemacher, Fernsehproduzent, Moderator, Autor, Publizist und Kurator gearbeitet. In seinem Portfolio stehen 17 Theaterinszenierungen, 22 Fernsehdokumentationen, zwei von Deutsche Welle TV weltweit ausgestrahlte Literatursendereihen, sechs Sachbücher, zwei Kriminalromane und eine Tragikomödie sowie mehr als einhundert Fernsehinterviews mit Schriftstellern, Regisseuren, Schauspielern, Malern, Theologen, Bischöfen, Kardinälen und Politikern.

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