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HEFTVORSCHAU

CATO No. 6 | 2026

2026-6_Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Cato Nr. 6 | 2026
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Foto: Privat

Ein Mann des 19. Jahrhunderts

Interview mit Frank-Lothar Kroll von Ingo Langner

»Tatsache ist, daß die Freiheit im gesellschaftlichen und auch im politischen Bereich zusehends verengt wird«, stellt Kroll nüchtern fest. In seiner Doktorarbeit »Friedrich Wilhelm IV. und das Staatsdenken der deutschen Romantik« werden Ideengeschichte und politische Geschichte miteinander verknüpft. Dieser Gedankenlinie ist Kroll als Neuzeithistoriker treu geblieben.

Foto: mauritius images/Alamy Stock Photos/Paolo Bona

Deutsche Richter

von Ulrich Vosgerau

Die ebenso vielbeschworene wie angezweifelte »Unabhängigkeit des Richters« bedeutet (nur), daß er gegen seinen Willen weder entlassen noch umgesetzt, also auf eine andere, gleichrangige Richterstelle versetzt werden kann. Alles Weitere hängt von der persönlichen Karrierplanung ab, denn wirklich unabhängig sind nur jene Richter, die nicht mehr befördert werden.

Foto: mauritius/Alamy/Alexandre Rotenberg

Das Phlegma des Pazifismus

von Chaim Noll

Krieg kann eine Unumgänglichkeit werden, wenn das eigene Land, die eigene Existenz bedroht sind – diese Lektion haben wir in Israel gelernt. Pazifismus ist eine passive Haltung, die dem Angreifer die gewaltsame Aktion überläßt. Das pazifistische Europa wird sich diesen Luxus nicht mehr lange leisten können; schon gar nicht gegenüber dem Regime in Teheran.

Foto: Screenshot Qatar TV

Der Islam ist der lachende Dritte

von Heinz Theisen

Es sind nicht Putins Panzer und Raketen, sondern die Messer- oder Autoattacken von Islamisten, welche die Menschen in Europa und in weiten Teilen der westlichen Welt gefährden. Die Gefahr für den Westen wächst um so mehr, je deutlicher die politische Linke den Islam zum Bündnispartner im Kampf gegen den verhaßten Westen erhebt.

Foto: Marco Gallina

Nigerias christliches Martyrium

von Marco Gallina

2.500 tote Christen. Das ist allein zwischen Januar und Juni 2026 der Blutzoll, den das Christentum in Nigeria bezahlen mußte. Im selben Zeitraum: 300 zerstörte Kirchen und 2.800 Entführte – von denen über 800 zwangsislamisiert wurden. Nirgendwo ist es für Christen weltweit gefährlicher; nirgendwo ist die Gefahr größer, als Christ getötet zu werden.

Foto: mauritius images/Alamy Stock Photos/World History Archiv

Der lange Schatten von Budapest

von Éva Péli

Die Erschütterungen des antikommunistischen ungarischen Volksaufstandes 1956 prägten die Dynamik des gesamten Ostblocks nachhaltig. Dies lag nicht zuletzt an einem psychologischen Fundament, das die Nomenklatura über Jahrzehnte in Schach hielt: dem kollektiven Trauma jener grauenhaften Szenen, in denen Parteifunktionäre an Laternenmasten gelyncht wurden.

Foto: picture alliance/imageBROKER

Castros Gift-Cocktail

von Alex Baur

Als die Castro-Brüder und ihre bärtigen Truppen am 1. Januar 1959 siegreich in Havanna einzogen, hatten sie den Kubanern Freiheit und Demokratie versprochen. Doch bereits 1961 wurden auf Kuba Zehntausende von Linksextremen aus der halben Welt und insbesondere aus Lateinamerika zu marxistischen Guerilleros und Kadern ausgebildet, die Kuba und den ganzen Kontinent mit Tod und Terror überzogen.

Foto: picture alliance/robertharding

Am Rande der Welt

von Konstantin Fechter

Der Stammeskrieger mit der lässig geschulterten Kalaschnikow steht im ausgedörrten Buschland, seine schlichte Kleidung hebt sich kaum von den Brauntönen der Umgebung ab. Einen langen Holzstock hält der Mann in die Luft, an seinem Ende ist ein altes Mobiltelefon mit Alufolie befestigt. Hier in der Peripherie der Peripherie gelten eigene Gesetze. Ohne rudimentäre Staatlichkeit bedeutet das die Herrschaft der Gewalt. Sie spricht eine klare Sprache und wird von jedem verstanden.

CATO Artikel

Editorial Heft 6 | 2026

von Ingo Langner

Pu der Bär, im Original von ­Alan ­Alexander ­Milne (1882–1956) Winnie-the-Pooh, der in seiner englischen Heimat den bürgerlichen Namen ­Edward ­Bear trägt und ein Bär mit sehr geringem Verstand ist, macht sich, wenn im Hundertsechzig-Morgen-Wald wieder einmal guter Rat teuer ist, auf den Weg zu Eule, die ihr profundes Wissen gern mit ihm teilt …

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APOLLO NEWS: MIT TEAMGEIST ZUM ERFOLG

von Ingo Langner

Max Mannhart ist einer von jenen jungen konservativen und furchtlosen Journalisten, die heute der Meinungs- und Pressefreiheit eine Gasse bahnen. Eine Opposition gegen links ist nicht nur der Antifa ein Dorn im Auge. Aktuell konzentriert sich der jakobinische Tugendterror auf das in Berlin ansässige Apollo-News-Team.

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DAS MÄRCHEN VON DEN MENSCHEN AUF DEM MARS

von Ernst Peter Fischer

Es fällt auf, daß bei all dem Rummel um SpaceX die vielen Warnungen in den Wind geschlagen wurden, die von namhaften Physikern seit langem geäußert worden sind. Für jene ist der Ausflug zum roten Planeten eine Reise ohne Wiederkehr, was bedeutet, daß die Astronauten die Erde niemals wiedersehen. Musks Marsmission ist ein Himmelfahrtskommando.

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INGO LANGNER

Chefredakteur

Ingo Langner, geboren 1951 in Rendsburg, hat in den vergangenen vierzig Jahren als Theaterregisseur, Filmemacher, Fernsehproduzent, Moderator, Autor, Publizist und Kurator gearbeitet. In seinem Portfolio stehen 17 Theaterinszenierungen, 22 Fernsehdokumentationen, zwei von Deutsche Welle TV weltweit ausgestrahlte Literatursendereihen, sechs Sachbücher, zwei Kriminalromane und eine Tragikomödie sowie mehr als einhundert Fernsehinterviews mit Schriftstellern, Regisseuren, Schauspielern, Malern, Theologen, Bischöfen, Kardinälen und Politikern.

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